Das haben wir BITTER nötig!

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Das haben wir BITTER nötig!

IMG_0010Was fällt Dir bei Chi­co­rée, Radic­chio und Endi­vi­en­sa­lat spon­tan ein? Rich­tig – Du erin­nerst Dich sofort an den bit­te­ren Geschmack auf Dei­ner Zun­ge. Genau­so ergeht es Dir bei  Arti­scho­cke oder Ruco­la. Des­halb wird in der heu­ti­gen Zeit die Geschmacks­rich­tung „bit­ter“ oft­mals völ­lig von unse­rem Spei­se­plan gestri­chen.  Aus vie­len Obst- und Gemü­se­sor­ten wer­den die Bit­ter­sub­stan­zen sogar regel­recht her­aus­ge­züch­tet.

Der Schlüssel zu unserem Wohlbefinden

Dabei steckt in genau die­sen Bit­ter­stof­fen einer der Schlüs­sel zu unse­rem Wohl­be­fin­den. Selbst beim Abneh­men unter­stüt­zen uns die bit­te­ren Gemü­se- und Obst­sor­ten. Denn sobald wir auf unse­rer Zun­ge „bit­ter“ wahr­neh­men,  setzt sich unser kör­per­ei­ge­nes Schutz­pro­gramm in Gang:

  1. Die Pro­duk­ti­on von Ver­dau­ungs­säf­ten z.B. in Magen und Gal­le wird ange­regt.
  2. Die Leber wird sti­mu­liert, ver­stärkt Gift­stof­fe aus­zu­schei­den.
  3. Unser Stoff­wech­sel wird akti­viert.
  4. Das Signal “Jetzt kommt bit­ter” führt zu einem schnel­le­ren Sät­ti­gungs­ge­fühl.
  5. Der Heiß­hun­ger auf Süßes wird aus­ge­bremst.
  6. Eine Über­säue­rung des Orga­nis­mus wird redu­ziert.
  7. Das Immun­sys­tem wird gestärkt.
  8. Der Kör­per wird ange­regt, schnel­ler zu rege­ne­rie­ren.
  9. Es wird ein gesun­der Schlaf geför­dert.

Das klingt ja alles ganz inter­es­sant und viel­ver­spre­chend. Doch bit­ter bleibt trotz­dem bit­ter. Und den bit­te­ren Geschmack mit etwas Süßem wie Honig oder gar Zucker zu über­de­cken, kann auch nicht der Sinn der Sache sein.

Was also tun, um bitter in unser Leben zu lassen?

Wir haben damit ganz lang­sam ange­fan­gen, um unse­re Fami­li­en auf unse­rem Weg zur per­sön­li­chen Best­form mit­zu­neh­men. Hier sind ein paar Ide­en für Dei­nen Ernäh­rungs­all­tag:

  • Mische doch unter Dei­ne Salat­mahl­zeit ein paar bit­te­re Salat­blät­ter wie jun­ger Löwen­zahn, Chi­co­rée oder Radic­chio.
  • Brau­se die Endi­vi­en­sa­lat­blät­ter kurz lau­warm ab, um ein wenig die Bit­ter­keit raus­zu­neh­men und pep­pe die­sen Salat dann mit ein paar Oran­gen­spal­ten und Son­nen­blu­men­ker­nen auf.
  • Pro­bie­re doch mal einen Roh­kost­sa­lat aus Weiß­kohl­strei­fen und Grape­fruit aus.

Oder als Gemü­se­mahl­zeit:

Geschmor­ter Chi­co­rée vom Strunk befrei­en und kurz ins lau­war­me Was­ser legen; mit Phy­sa­lis oder Oran­gen  in But­ter schwen­ken, mit Oran­gen­saft ablö­schen, mit Limet­ten­saft, Salz und Pfef­fer abschme­cken.

Was ist Dein Lieb­lings-Bit­ter-Rezept? Wir freu­en uns auf Dein Feed­back!

Dei­ne

Andrea und Bir­git

Übri­gens: Solch ein „bit­te­rer“ Salat als Vor­spei­se wirkt ähn­lich wie ein Cam­pa­ri als Ape­ri­tif, da die Bit­ter­stof­fe vor allen Din­gen fett­hal­ti­ge Spei­sen äußerst wirk­sam durch den Kör­per lei­ten!

Von | 2015-10-16T14:23:23+00:00 16.10.2015|

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