Smoothies — Nein Danke!

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Smoothies — Nein Danke!

Smoot­hies sind der neu­es­te Ernäh­rungs­trend und in aller Mun­de.

Ääähm noch bes­ser gesagt, in allen Mixern. In jeder Frau­en­zeit­schrift wird der Smoot­hie als DER Bau­stein pro­mo­tet, der uns noch auf unse­rem Spei­se­plan gefehlt hat, um abzu­neh­men und uns gesund zu ernäh­ren. Spä­tes­tens, seit dem eini­ge Hol­ly­wood-Schön­hei­ten sich mit ihrem „Smoot­hie to go“ auf der Stra­ße ablich­ten las­sen.

Smoothies werden als Vitalstoff-Cocktails gepriesen

Sie machen es angeb­lich jeder Frau leich­ter, sich aus­ge­wo­ge­ner zu ernäh­ren. Und wer selbst zum Mixen zu faul ist, der bekommt sie mitt­ler­wei­le schon in jedem gut sor­tier­ten Super­markt im Kühl­re­gal.

Da wer­den dann plötz­lich Salat­blät­ter mit fri­schen Kräu­tern und Gra­nat­ap­fel in Was­ser püriert. Oder Zuc­chi­ni mit Rote Bee­te, Zwie­bel, Avo­ca­do in Kräu­ter­tee ertränkt und zu Mus gehackt. Wer es etwas Fruch­ti­ger mag, der zer­klei­nert im Mixer Äpfel und Bir­nen mit Spi­nat­blät­tern und Kokos­milch zu sei­nem Früh­stücks-Smoot­hie.

Und da wir ja im Trend sein wol­len, so dach­ten wir bei­de zumin­dest, haben wir auch mal unse­re ers­ten Ver­su­che mit dem Smoot­hie gestar­tet.

Hier unsere Smoothie-Bewertung

Und die beginnt beim Aus­se­hen: Wenn wir unse­ren fer­ti­gen Smoot­hie rein optisch bewer­ten möch­ten, haben wir es meist mit einer mehr oder weni­ger pam­pi­gen Flüs­sig­keit in einer nahe­zu unde­fi­nier-baren grün­li­chen Far­be zu tun.

Geschmack­lich könn­te uns der Smoot­hie an einen Gemü­se­sa­lat erin­nern. Aber nur, wenn wir beim Essen (oder heißt es beim Smoot­hie trin­ken?) die Augen fest geschlos­sen hal­ten, um die eke­lig grü­ne Pam­pe nicht betrach­ten zu müs­sen.

In der Zeit, in der wir die Zuta­ten wie Rote Bee­te, Zuc­chi­ni, Zwie­bel und Avo­ca­do für den Mixer vor­be­rei­ten, kön­nen wir uns genau­so gut einen lecke­ren Salat dar­aus zau­bern.
Mit dem Vor­teil, dass wir auch noch was zum Kau­en haben. Denn wozu braucht der Mensch eigent­lich sonst noch sei­ne Zäh­ne?

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Und was brin­gen wir bit­te schön unse­rem Nach­wuchs beim Smoot­hie-Mixen bei? Rich­tig! Du brauchst nicht zu ler­nen, wie Du einen lecke­ren, appe­tit­lich ange­rich­te­ten Salat zube­rei­test. Dei­ne Küchen­aus­stat­tung redu­ziert sich auf einen Mixer.
Wir sehen schon die ers­ten Smoot­hie-Restau­rants aus dem Boden wach­sen: Wie­ner Schnit­zel mit grü­nem Salat aus dem Glas! Igitt!

Unser Fazit:

Um Dei­ne per­sön­li­che Best­form zu errei­chen, braucht es nicht wirk­lich zwin­gend Smoot­hies.
Sicher­lich erhält man beim Smoot­hie-Trin­ken (wir haben uns jetzt mal auf das Trin­ken geei­nigt!) Schluck für Schluck Vit­ami­ne, Mine­ral­stof­fe, Spu­ren­ele­men­te, Anti­oxi­dan­ti­en und Bal­last­stof­fe. Doch dies alles lie­fert eine lecke­re Salat­mahl­zeit eben­so.
Und man kommt bei all dem Smoot­hie-Gemi­xe irgend­wie um die­se schö­nen Momen­te: wie den Tisch für eine gemein­sa­me Mahl­zeit zu decken oder den Tel­ler appe­tit­lich anzu­rich­ten.
Mit-vie­len-grü­nen-Salat­grü­ßen

Bir­git und Andrea

Von | 2015-04-13T17:48:10+00:00 03.05.2015|

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